Mittwoch, 28. Oktober 2009

Vernehmlassung Gesamtverkehrskonzept

Vor drei Jahren wurde an einer Gemeindeversammlung beschlossen, eine Zweckmässigkeitsbeurteilung für die Entlastung der Ortsdurchfahrt durch zu führen. Die daraus entstandenen Schlussberichte liegen nun vor und wurden u.a. letzte Woche an einer Info-Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. Als Favorit hat sich im Gemeinderat offenbar die Variante 1, eine sogenannte Nordumfahrung unterhalb unseres Quartiers, herauskristallisiert. Doch jetzt ist erst mal Ihre Meinung gefragt!



Ab sofort bis 22. Januar 2010 ist das Gesamtverkehrskonzept, dessen Bestandteil auch obengenannte Nordumfahrung ist, in der Vernehmlassung. Damit haben wir als Bürger die Gelegenheit, unsere Meinung mitzuteilen. Dies geschieht mittels eines Fragebogens, den die Gemeinde nebst zahlreichen weiteren Unterlagen auf der Webseite zur Verfügung stellt.



Der Vorstand des Quartiervereins bittet seine Mitglieder, diese Gelegenheit zu nutzen und den "Fragebogen Vernehmlassung" auszufüllen. Am besten gleich, spätestens jedoch bis Mitte Januar 2010.

Vertreter des Vorstandes und der an der letzten GV gebildeten Taskforce werden im Übrigen an einer von der Gemeinde organisierten Begehung teilnehmen und die Situation sowie die Planung vor Ort in Augenschein nehmen. Wir werden an der kommenden GV im Frühjahr 2010 berichten.

Kommentare:

  1. Es freut mich, dass es wachsame PfäffikerInnen gibt, die das Schadenpotentiel der Variante Nordumfahrung erkannt haben und sich dagegen wehren.

    Bisher noch nicht öffentlich geworden ist eine weitere unsinnige Absicht mit den gleichen verheerenden Auswirkungen auf den Kultur- und Erholungsraum südlich von Pfäffikon: Eine direkte Verbindung von der Feichrüti nach Wetzikon mitten durch eine naturnahe Gegend und wertvollstes Kulturland, verbunden mit einem riesigen Parkplatzangebot soll wohl noch mehr Autos auf diese Achse bringen. Ich hoffe auf die Solidarität der BerglerInnen, dass sie auch dieses Projekt bekämpfen, auch wenn es nicht direkt vor der Haustüre des Bergquartiers geplant ist; finanziell wären wir BerglerInnen ohnehin betroffen.

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  2. Hallo Silvia Ganther
    Wenn die Info noch nicht offiziell bzw. öffentlich ist, woher ist sie dann?

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  3. Für mich fehlt in der ganzen Frage des Verkehrskonzepts ein wichtiger Aspekt: Können wir für unsere Erde etwas tun, der Natur da und dort Raum geben, damit sie einfach "sein" darf ohne zerschnitten, verdrängt, minderwertig behandelt zu werden, ohne die Bereitschaft von uns Menschen, einen gewissen Verzicht zu leisten? Ich meine nein. Wir können nicht so weitermachen wie bisher UND gleichzeitig die Natur bewahren! Wenn der Mensch keine Bereitschaft zeigt, auch etwas in Kauf zu nehmen (zB. zu gewissen Tageszeiten Wartezeiten im Verkehr,auf eine Optimierung verzichten, ..... ) wird sich nichts an unserer Umweltsituation ändern!

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  4. Erst mal ein grosses Kompliment an den Vorstand des Quartiervereins: Die Information über das Verkehrskonzept und die Unterlagen im Briefkasten sind vorbildlich. Ich hoffe, es werden nun bis Ende Woche möglichst viele Fragebogen von den Quartierbewohnern eingereicht.
    Sind schon weitere Schritte geplant? Wie wäre es mit einer koordinierten Leserbriefaktion in der Lokalpresse? So dass deutlich wird: Mit Widerstand aus dem Berquartier ist zu rechnen!

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  5. Hallo Dani
    Der Effort in dieser Angelegenheit ist primär der gegründeten Taskforce zu verdanken, der Vorstand hat sich da nicht gross eingemischt.

    Eben diese Taskforce hat auch bereits ein Schreiben an die Gemeinde verfasst, in dem nochmals ziemlich deutlich Stellung bezogen wird. Wir werden hier sicherlich dieses Schreiben oder Auszüge daraus veröffentlichen.

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